Die therapeutische Beziehung ist für mich ein zentraler Wirkfaktor. Ich gehe davon aus, dass die Ressourcen für Veränderung bereits in uns angelegt sind, auch wenn sie zeitweise schwer zugänglich sein mögen. Gemeinsam gestalten wir einen Raum, der von Vertrauen, Offenheit und Ehrlichkeit getragen ist und in dem Orientierung, Selbstkontakt und Entwicklung möglich werden.
Ich arbeite ressourcen- und körperorientiert sowie traumasensibel. Dabei verbinde ich systemische Perspektiven mit der Arbeit mit inneren Anteilen (u. a. IFS) und somatischen Ansätzen. Trauma verstehe ich nicht nur als kognitive Erfahrung, sondern auch als etwas, das im Körper gespeichert ist. Die Integration von Körper, emotionalem Erleben und Denken ist daher ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit, um sich sicherer in sich selbst, in Beziehungen und in der Welt zu fühlen.
Als systemische Therapeutin betrachte ich Menschen nicht isoliert. Persönliche Themen stehen immer in Beziehung zu biografischen, kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten. Wenn es sinnvoll ist, beziehen wir wichtige Bezugspersonen in den therapeutischen Prozess ein; etwa Partner:innen, Familienmitglieder, Freund:innen oder gewählte Familie. Auch Gruppen erlebe ich als kraftvolle Räume, um verborgene Muster sichtbar zu machen und Veränderung in Verbindung zu ermöglichen.